Entwicklungspolitik

Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind die größten Geber für Entwicklungshilfe weltweit. Die Herausforderungen in den Entwicklungsländern als zugleich flächen- und bevölkerungsmäßig größter Teil der Welt sind riesig:

Bevölkerungsexplosion, Krankheiten wie HIV-AIDS, TBC, Malaria, Unterernährung, Konflikte innerhalb und zwischen Staaten, Korruption, Migrationsbewegungen Richtung Europa.

Aufgabe der EU und ihrer Mitgliedstaaten ist es, ihre Bemühungen in all diesen Bereichen durch verbesserte Koordinierung zu optimieren und dadurch letztlich auch im eigenen Interesse dafür zu sorgen, dass, diese eine Welt (das so genannte „Global Village“), gemeinsam überleben kann.

Besondere Beziehungen hat die EU zu ihren ehemaligen Kolonien in Afrika, der Karibik und im Pazifik (AKP) im Rahmen des Cotonou-Abkommens. Hier existiert neben der Regierungszusammenarbeit auch eine Paritätische Parlamentarische Versammlung, die je zur Hälfte aus EP-Abgeordneten und aus Abgeordneten der AKP-Staaten besteht.

In meiner Funktion als Erster Vizepräsident dieser Paritätischen Parlamentarischen der AKP-EU bin ich regelmäßig mit den Sorgen und Nöten der Entwicklungsländer konfrontiert. Besonders wichtig ist es mir, dass wir mit unseren Kollegen aus den AKP-Staaten gleichberechtigt auf Augenhöhe miteinander sprechen und gemeinsame Lösungen erarbeiten.

Kompakte Hintergrundinformationen rund um die Paritätische Parlamentarische Versammlung AKP-EU habe ich für Sie in einem Dossier zusammengestellt. Dieses steht auf der rechten Seite zum Download bereit.

Weitere Informationen:

EU-Entwicklungspolitik

EU-AKP-Zusammenarbeit

Entwicklungsausschuss des EP

Broschüre "Die 13. Paritätische Parlamentarische Versammlung AKP-EU in Wiesbaden" von Michael Gahler 

eMail an den Europaabgeordneten